Was bietet der BVR?

Warum sich eine Mitgliedschaft für Sie persönlich auszahlt

Politische Interessenvertretung

Überall dort, wo der einzelne Regisseur seine Interessen nicht vertreten kann, wird der Bundesverband Regie für ihn tätig. Als Berufsorganisation der Regisseure wird er zu vielen wichtigen Gesetzgebungsverfahren gehört, vom Arbeitslosengeld bis zum Urheberrecht, vom Filmförderungsgesetz bis zum Krankengeld. Außerdem arbeitet der BVR in zahlreichen Entscheidungsgremien der Filmbranche mit und gewährleistet die ständige Vertretung der Regisseure in vielen Gremien der Filmförderung, in Filmpreis-Jurys, im Verwaltungsrat der Filmförderungsanstalt FFA, den Gremien der VG Bild-Kunst, dem Deutschen Kulturrat und der Künstlersozialkasse.

Rechtsberatung

Damit Filmemacher zu ihrem Recht kommen, berät der Bundesverband Regie seine Mitglieder zum Urheber-, Arbeits-, Vertrags- und Sozialrecht, auch als Autoren oder Produzenten. Zu schwierigen Fragen wie “Wann arbeite ich auf Rechnung und wann auf Lohnsteuerkarte?” geben die BVR- Anwälte in Justitiariat und Geschäftsstelle kompetente Antworten. In einzelnen Streitfällen, die für alle Mitglieder von Bedeutung sind, gewährt der Verband Prozesskostenunterstützung. Ergänzend dazu hat der BVR für seine Mitglieder eine Gruppen-Rechtsschutzversicherung abgeschlossen, die zu einem sehr preisgünstigen Tarif individuellen Berufsrechtsschutz gewährleistet.

Vertrags-Check

Eine zentrale Dienstleistung des BVR für seine Mitglieder ist die kostenfreie Überprüfung von Regie- und Drehbuchverträgen, sowie von Regieassistenten- und Continuity-Arbeitsverträgen. Zahlreiche Regisseure und Regieassistenten haben von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht und konnten durch die spezifische Prüfung aus Urheber- oder Arbeitnehmersicht vor bösen Überraschungen während oder nach dem Dreh bewahrt werden. Nutzen auch Sie deshalb das Vertrags-Knowhow, über das der BVR aus jahrzehntelanger Erfahrung verfügt.

Honorarverhandlungen

Seit seiner Gründung hat der Bundesverband Regie durch Mitarbeit an zahlreichen Tarifverträgen die Situation für Regisseure und Autoren, für Regieassistenten und Continuities bei den Fernsehsendern kontinuierlich verbessert. Durch Tarifverträge oder durch Verbandsabsprachen seitens des BVR haben Regisseure die Möglichkeit, Wiederholungshonorare bei WDR, SWR, BR, NDR oder ZDF zu vereinbaren.
Auf der Basis des auch vom Bundesverband Regie errungenen Urhebervertragsrechts (das 2002 in Kraft trat) verhandelt der BVR zudem mit Sendern oder Produzentenverbänden gemeinsame Vergütungsregeln.

Honorarspiegel

Welcher Produzent bietet gute Honorarbedingungen? Welcher Sender zahlt wie viel Wiederholungshonorar? Der Bundesverband Regie führt regelmäßig unter seinen Mitgliedern eine Honorarumfrage durch und informiert exklusiv über die marktüblichen Honorare. Er hilft ihnen so, ihre Position in Verhandlungen genau bestimmen und gezielt verbessern zu können.

REGIE GUIDE

Alle Mitglieder des BVR können sich im REGIE GUIDE präsentieren. Das bei Redakteuren, Produzenten, Filmförderern, Filmjournalisten und Cineasten gefragte “who is who” der Filmemacher in Deutschland erscheint als Buch und als Online-Ausgabe. Unter www.regieguide.de können die Mitglieder in der umfassenden Filmdatenbank detailliert und aktuell auf ihr Werk und Wirken aufmerksam machen.

Internationale Kooperationen

Zur Durchsetzung gemeinsamer Ziele kooperiert der Bundesverband Regie international mit wichtigen Organisationen wie der Directors Guild of America (DGA). Ferner repräsentiert der BVR die deutschen Regisseure im europäischen Dachverband Fédération Européenne des Réalisateurs de l’Audiovisuel (FERA). Auch dort verfolgt der BVR Ziele zur Stärkung der Regieposition, wie sie z.B. in der Declaration of Dublin festgelegt sind.

VG Bild-Kunst

Eine der ersten und bis heute wichtigsten Errungenschaften des BVR sind die Vergütungen für Regisseure, die über die Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst (pauschale Urheberrechtsabgaben auf Leerkassetten, Aufnahmegeräte sowie aus der Kabelweiterleitung) wahrgenommen werden. Die Bevollmächtigten des BVR sorgen ständig für Erhalt und angemessene Verteilung der Abgaben aus der kollektiven Zweitrechteverwertung.
Die Bedeutung der VG wächst, jüngst etwa durch die Wahrnehmung von Vergütungsansprüchen für ehemals unbekannte Nutzungsarten älterer Werke (aus den Jahren 1966-2008) aufgrund des § 137 l UrhG. Der BVR entsendet Vertreter in den Verwaltungsrat der VG Bild-Kunst und kann von Regisseuren mit der Ausübung des Stimmrechts bei Mitgliederversammlungen beauftragt werden.

Filmpolitik/Filmförderung

BVR-Regisseure vertreten den Berufsstand in diversen Gremien von Filmfördereinrichtungen wie FFA oder BKM. Sie wirken in den Vergabegremien an den Förderentscheidungen mit und setzen sich dafür ein, dass neben kommerziellen auch kulturelle Kriterien Anwendung finden und dass unabhängige Produzenten und selbst produzierende Regisseure bei Förderentscheidungen berücksichtigt werden.

Außerdem arbeitet der Bundesverband Regie über seine Vertreter im Verwaltungsrat der FFA aktiv an der Weiterentwicklung der Filmförderungsrichtlinien und der Filmpolitik mit. Die Errungenschaften bei der Reform des Filmfördergesetzes (FFG), etwa in der Verbesserung der Drehbuchförderung oder durch Elemente einer kulturellen Referenzfilmförderung, waren wichtige Zwischenschritte. Der Anspruch auf urheberorientierte Referenzfilmförderung wird weiter verfolgt. Ein erster Erfolg ist hier die Beteiligung der Regisseure an den Prämien des Deutschen Filmpreises ab 2010.
Der Bundesverband Regie ist für alle wichtigen deutschen Filmpreise vorschlagsberechtigt und wirkt z.B. an der Nominierung deutscher Filme für den Oscar mit. Der BVR wird weiterhin deutlich machen, dass die beste Filmförderung da ansetzt, wo die Filme entstehen – in den Köpfen der Kreativen.

Veranstaltungen

Der Bundesverband Regie führt regelmäßig Veranstaltungen zu aktuellen Themen durch, so etwa im Rahmen der Berlinale oder des Münchner Filmfests. Die Bandbreite reicht von so grundsätzlichen Fragen wie der Zukunft des Films im digitalen Zeitalter bis zu einer speziellen Pitching-Veranstaltung für Nachwuchsregisseure.

BVR-Nachrichten

Die regelmäßig erscheinenden Regie Informationen geben einen wichtigen Überblick zu aktuellen Entwicklungen in der Film- und Fernsehbranche. Sie bieten auch Informationen zu Vertragsgepflogenheiten, Rechtstipps sowie Berichte aus der Tätigkeit von Vorstand und Geschäftsführung. Neben Meldungen über Preise und Würdigungen informiert ein Drehspiegel über das Wirken der Mitglieder. Flankierend dazu erscheinen kürzere, meist themenspezifische Regie Infos sowie regelmäßige Termin- und Kurzinformationen per e-Mail.

Die Berufsgruppen der Dok-Filmer sowie Regieassistenz/Continuity

Die Dok-Filmer sowie die Regieassistenten und Script/Continuities vertreten ihre spezifischen Interessen in eigenen Berufsgruppen und haben Sitz und Stimme im Bundesvorstand. Der BVR veranstaltet regelmäßig Tagungen der Berufsgruppen und berät in allen arbeits-, tarif- und sozialrechtlichen Fragen. Die Mitglieder der Berufsgruppen werden ebenfalls im Regie Guide präsentiert.
Zur Fortbildung von Regieassistenten und Continuities führt der BVR selbst und mit Kooperationspartnern praxisorientierte Seminare durch.

Regie- und Presseausweis

Mitglieder erhalten den vom Bundesverband Regie ausgestellten Regieausweis, um sich z.B. bei Festivals als professioneller Regisseur ausweisen zu können. Für die Berlinale oder das Filmfest München hilft der BVR bei der Akkreditierung seiner Mitglieder.
Bei bestimmten Hotelgruppen und Autovermietern können Mitglieder des Bundesverbandes Regie Sonderkonditionen nutzen.
Mitgliedern des BVR kann der Bundespresseausweis vermittelt werden.

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