Im Rahmen einer festlichen Preisverleihung im Audi Zentrum München wurde am Abend des 23.6. 2011 erstmals der DEUTSCHE REGIEPREIS METROPOLIS in den wichtigsten Kategorien des deutschen Film- und Fernsehschaffens vergeben. Mit dem METROPOLIS zeichnet die Mitgliedschaft des Bundesverbands der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) herausragende filmische Jahresbestleistungen ihrer Kollegen aus. Es ist also ein Preis von Regisseuren für Regisseure, ähnlich den Awards der us-amerikansichen Guilds, die dort eine ähnliche Reputation haben wie der Oscar.
(Foto: Finale der Preisträger)
Die Preisträger des Jahres 2011 sind:
Beste Regie Kinofilm: Ralph Huettner für “Vincent will meer”
Beste Regie Fernsehfilm: Aelrun Goette für “Keine Angst”
Beste Regie Fernsehserie: Dominik Graf für “Im Angesicht des Verbrechens”
Beste Regie Nachwuchsfilm: Feo Aladag für “Die Fremde”
Außerdem wurden ausgezeichnet:
Beste Schauspielerin: Maria Simon
Bester Schauspieler: Alexander Fehling
Bester Redakteuer: Wolf Dietrich Brücker
Bester Produzent: Thomas Kufus (Zero one)
Der Regie-Preis für ein Lebenswerk ging an: Peter Lilienthal
(verliehen als Ehrenpreis der VG Bild Kunst).
Der METROPOLIS in der Kategorie Nachwuchsfilm wurde von der Schauspielerin Marie-Luise Marjan gestiftet. Sie überreichte die Trophäe persönlich. Die als „Mutter Beimer“ bekannte Darstellerin (LINDENSTRASSE) möchte durch diese Stiftung Nachwuchsregisseure des BVR unterstützen und zusätzliche Aufmerksamkeit für deren herausragende Filme gewinnen.
Mit dem METROPOLIS für die beste schauspielerische Leistung zeichnete die Jury des BVR die Schauspieler MARIA SIMON und ALEXANDER FEHLING aus. Maria Simon erhielt die begehrte Trophäe für ihre Leistungen in den Filmen „Kongo“ (Regie: Peter Keglevic) und „Es war einer von uns“ (Regie: Kai Wessel). Alexander Fehling wurde für die Filme „Goethe“ (Regie: Philipp Stölzl) und „Wer wenn nicht wir“ (Regie: Andres Veiel) geehrt.
Mit dem METROPOLIS für die beste Leistung eines Filmproduzenten sowie die beste Leistung eines Redakteurs würdigt der BVR erstmals diese wichtigen Partner im filmischen Schaffen der Regisseure. Hier wurden der Produzent THOMAS KUFUS („Wer wenn nicht wir“, Regie: Andres Veiel) und der Redakteur WOLF-DIETRICH BRÜCKER (für „Keine Angst’“, Regie: Aelrun Goette, „Im Angesicht des Verbrechens“, Regie: Dominik Graf und „Der verlorene Vater“, Regie: Hermine Huntgeburth) ausgezeichnet. Brücker nimmt damit die erste deutsche Auszeichnung für die Leistung eines Fernsehredakteurs in einem von Film- und Fernsehschaffenden getragenen Preis entgegen.
Den DEUTSCHEN REGIEPREIS METROPOLIS 2011 für ein Lebenswerk, der als Ehrenpreis der VG Bild-Kunst vergeben wird, erhielt der Regisseur PETER LILIENTHAL. Lilienthal zählt seit 1958 zu den großen deutschen Filmemachern und wurde zuvor unter anderem mit zwei Fernsehfilmpreisen der Deutschen Akademie der darstellenden Künste, mehreren Deutschen Filmpreisen und einem Goldenen Bären ausgezeichnet.
Der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) ist mit über 700 Mitgliedern eine der mitgliederstärksten Berufsvereinigungen der Film- und Fernsehbranche. Seit 1975 – also seit mehr als 35 Jahren – vertritt er die künstlerischen, sozialen, rechtlichen und wirtschaftlichen Interessen der wichtigsten Filmemacher Deutschlands.
Um herausragende Regieleistungen seiner Mitglieder zu würden und zu fördern und um ihre Position gegenüber Produktionsfirmen und Sendern durch Nominierung und Auszeichnung zu stärken, verleiht der BVR 2011 erstmalig den deutschen Regiepreis METROPOLIS 2011.
PM
