Teilen Starkes Signal vor dem Berlinale-Abschlussfilm
Kreative, Produzenten und Filmakademie fordern Urheberrechtsschutz ein

Mit einem Film-Spot während der Preisverleihung und unmittelbar vor dem Abschlussfilm der 62. Int. Filmfestspiele vom Berlin machten die deutschen Kreativverbände deutlich: “Ohne Urheberschutz bleibt beim Film das Licht aus”, denn es würden angesichts unsicherer Rechtslage bei der Verwertung eines Films kaum weitere Werk-Investitionen erfolgen. Damit wollte die Deutsche Filmakademie zusammen mit den wesentlichen Kreativenverbänden, der ProduzentenAllianz sowie der Akademie der Künste ein visuelles Zeichen zur Festigung und Verbesserung des Urheberrechtes setzen. Zu lesen waren hier klar und deutlich essentielle Umstände und Voraussetzungen für die Entstehung und Verwertung von audiovisuellen Kunstwerken im digitalen Zeitalter:
“Die Demokratisierung der Kunst ist nicht gleichzusetzen mit der Demokratisierung der Kunstwerke. Wir brauchen klare gesetzliche Regelungen und ein Verständnis dafür, dass hinter jedem Filmwerk tausende Stunden Arbeit und unermessliche Hingabe stecken”
heißt es in dem Spot, dessen starke Aussage auf einer zunächst vollkommen schwarzen Leinwand allmählich sichtbar wird.
Das Signale und die Forderung kommen von der Deutschen Filmakademie, Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, Akademie der Künste, dem Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure (BVR), Bundesverband der Film- und Fernsehschauspieler, Verband Deutscher Drehbuchautoren, Bundesverband Kamera und der Arbeitsgemeinschaft Dokumentarfilm.

Den Berlinale-Spot zur Einforderung des Urheberrechtsschutzes finden Sie hier:
www.mediabiz.de/film/news/film…

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