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Teilen Deutsche Filmpreise 2013 vergeben
Auszeichnungen für "Oh Boy" und "Hannah Arendt"

Der Deutsche Filmpreise 2013 stand im Zeichen einer Auseinandersetzung zwischen Filmen, die vom Produktionsbudget her wie David und Goliath erscheinen. Es setzte sich schließlich, wie so häufig, David durch. “Oh Boy”, der Debütfilm von JAN-OLE GERSTER war der große Gewinner des Deutschen Filmpreises 2013, während Goliath “Cloud Atlas “ nur bei den technischen Auszeichnungen erfolgreich war.

Eine Lola in Silber erhielt MARGARETHE VON TROTTAs Film “Hannah Arendt”, der mit über 400.000 Zuschauern auch beim Publikum sehr gut angekommen ist. Die Produzentin Bettina Brokemper, die mit dieser Filmpreis-Auszeichnung eine Prämie von 425.000 EUR erhält, wies bei der Entgegenahme der Lola zurecht auf die herausragende Leistung Margarethe von Trottas hin. Die Regisseurin kann sich immerhin über 10 % der Filmpreis-Prämie freuen. Über diesen Betrag, hier immerhin 42.500 EUR, kann der oder die Regisseur/in eines mit der Lola ausgezeichneten Films verfügen. Zu verwenden ist diese Regie-Beteilung über einen Produzenten für ein neues Projekt, für ein Drehbuch, Recherchen oder Motivsuchen.
Der BVR hatte diese Neuregelung bei der Zuerkennung der Prämien für den Deutschen Filmpreis 2010 in einvernehmlichen Gesprächen mit dem Kultur-Staatsminister angeregt und Bernd Neumann setzte diese Innovation sehr zügig mit der Deutschen Filmakademie in den Regularien des Deutschen Filmpreises um..

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