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Teilen Schweizer Fernsehpreis 2012 geht an Markus Imboden
für sein aufrüttelndes Waisen-Drama "Der Verdingbub"

Erstmals wurde der Schweizer Fernsehpreis im Rahmen des Festivals “Rose d’Or” in Luzern vergeben. In der Königsdisziplin Fernsehfilm erhielt ihn MARKUS IMBODEN für “Der Verdingbub”, einem Drama über das Schicksal eines Waisenkindes in den 60er Jahren, das von den Behörden als billige Arbeitskraft an einen Bauern gegeben wird. Der Film lief im November2011 in den Schweizer Kinos und danach im Schweizer Fernsehen. An ihm sind auch BR, Degeto, SWR und Arte beteiligt. Zur Besetzung zählen Max Simonischek, Katja Riemann und Stefan Kurt. Imboden drehte u.a. auf der Dunkelmatt, einem Hof, der für ihn exemplarisch steht für das Enge, Beklemmende und Beschämende jener Zeit. “Es war ein Leben, das keine Kindheit zuließ”, stellt der Regisseur betroffen fest. Die verdingten Kinder “mussten einfach von Anfang an funktionieren und arbeiten. Das schlimmste ist, dass man jetzt rückblickend sieht, sie waren Sklaven, die man einfach für die Arbeit brauchte – irgendwo zwischen Tier und Mensch.”

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